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An der Schwelle

Die Seele hat beim Übergang vom sinnes-gebundenen Erleben zum sinnlichkeitsfreien Dasein starke Widerstände zu überwinden. Diese entstehen dadurch, daß sie loslassen muß von der bisherigen Art ihres inneren Lebens, von Denken, Fühlen und Wollen, wie diese in der Sinneswelt erscheinen. Sie muß sich bewußt werden der Kräfte, die im Erdenleben hinter Denken, Fühlen und Wollen stehen. Sie muß lernen, diese Kräfte in andere Richtung anzuwenden, in der Richtung auf die geistige Welt hin. Dies wird ihr nur gelingen, wenn ihr Interesse für die geistige Welt mindestens ebenso groß ist wie für die Erdenwelt. Um dies zu erreichen, ist die stärkste Mutkraft erforderlich. Ein wirklicher Tod wird erlebt. Die drei Tiere erscheinen an der Schwelle: das erdgebundene Denken, das nach dem Irdischen hin gerichtete Wollen, das persönliche, egoistische Fühlen.

Gerhard Reisch über
Bild 6 aus Ein Erkenntnisweg in Bildern

Umgang mit dem Werk
Die Bilder und Spruchworte bieten viele
Möglichkeiten und Zugänge an, z.B.:

Aufstellen und Lesen …
zu Festzeiten, Versammlungen und Veranstaltungen.

Inspirieren und Erforschen …
beim Gespräch, Gestalten,
Spielen und Schulen in Gruppen.

Unterstützen und Entfalten …
von pädagogischen, therapeutischen künstlerischen
und sozialen Prozessen.

Erläutern und Verwandeln …
vom Leben und Werden individueller Biographie,
karmischen Unternehmens und Schicksalszielen.

Begleiten und Erweitern …
von Vorträgen, Seminaren, Bildung,
Supervision und Coaching.

Fortbilden und Entwickeln …
in Organisationen, Vereinigungen,
Familien und Gemeinschaften.

Fördern und Feiern …
von Traditionen, Initiativen, Rituals,
Übergängen und Sakramenten.